14.Spieltag: Sternschanze IV. - S.C.Condor III. 3:10

Die dritte Herren von Condor ist mit großen Zielen in die Rückrunde gestartet...man will alles gewinnen! Normal kein besonderes Ziel, denn wer im Sport Antritt und nicht gewinnen will hat schon verloren. Doch in anbetracht der guten Leistungen zum Ende der Rückrunde hat man sich u.a. durch den Sieg gegen Niendorf die Möglichkeit offen gehalten die Meisterschaft noch aus eigener Kraft zu ergattern, wenn man denn alles gewinnt!


Das Gesamtziel vor Augen will man nun von Spieltag zu Spieltag denken und sich auf jeden Gegner professionell vorbereiten und dabei auch die "kleinen" auf gar keinen Fall unterschätzen. Ein solcher Gegner stand am Sonntag den 25.03.2012 auf dem Plan, es wartete Sternschanze! Hatte man es gegen Paloma und Bramfeld noch mit wild zusammengewürfelten Teams zu tun, wusste man, hier reist man zu einer Mannschaft die den Teamgeist zelebriert, und mit einer guten Mannschaftsleistung gegen den Favoriten aus Farmsen bestehen will. Hatte Sternschanze doch schon im Vorwege einen äusserst motivierten Vorbericht über den Aasfresser aus den Anden veröffentlicht. 

Um 10.45Uhr Sommerzeit ging es los, 11 Condore auf dem Platz und 3 auf der Bank, geplant waren 4, doch leider gab es schon vor Anpfiff ein grobes Foulspiel an einem unserer Spieler, der Gegner kam wohl von links und grätschte mit beiden Beinen vorran in die Seite! Glatt Rot entschieden die für diese Sportart zuständigen uniformierten Schiedsrichter, doch das hilft nun auch nichts mehr, das Spielgerät ist hin und eine pünktliche Anreise des unverletzten Spielers ausser Reichweite!

Sternschanze begann gut, die Condore hatten noch etwas Startschwierigkeiten. Man war wohl überrascht dass man es mit lebender Beute zu tun hat, ist man doch in freier Wildbahn als Aasfresser verschrien. Nach kurzer Eingewöhnungsphase hatte man, wie es sich für einen Großstadtraubvogel gehört, sich auch mit dieser Situation angefreundet und ging nun auf Beutefang! So war es unser Linksaussen Gehrke der mit ein paar gekonnten Flugmanövern zweimal zupackte und die nun deutlich eingeschüchterten Beutetiere auf den Boden der Tatsachen zurückbrachte...0:2! Auf Seiten der Aas fressenden Könige der Lüfte war man sich nun sicher die Beute erlegt zu haben und der Aas könne jetzt seelenruhig verspeist werden...falsch gedacht! Im Biologieunterricht sollte man eigentlich gelernt haben, dass jedes Tier bis zum letzten Atemzug ums überleben kämpft, so auch Sternschanze. Ein sehr schön herrausgespieltes Tor, weckte die Lebensgeister der totgeglaubten Beute und machte es wieder spannend. Auf beiden Seiten kam man nun zu Möglichkeiten. Halbzeit eins neigte sich schon fast dem Ende, da vollführte Krahmer ein nahezu unmögliches Manöver und versetzte alle Beteiligten in staunen...der Kerl kann um die Ecke schießen! Wie das geht hat er nicht verraten, seine Leistungen der letzten Wochen lassen aber erahnen, dass es kein Zufall war. 1:3 Halbzeit ab in die Kabine.

In der zweiten Hälfte war schnell zu erkennen, dass das späte 1:3 tiefe Wunden bei den Sternschanzern hinterlassen hatte. Und so verendete die Beute und das Mahl konnte beginnen: Flagmann, Gehrke, Kaven, Flagmann...1:7. Die Beute zuckte nochmal kurz 2:7, ehe Krahmer und Hüllman die letzten Hoffnungen der Gegner zu nichte machten 2:9. Es folgte eine überaus interessante Vorstellungen einiger Condore im eigenen 16er, anscheinend hatte der ein oder andere nicht mitbekommen, dass von der erlegten Beute keine Gefahr mehr ausgeht. Nach dieser schönen Vorarbeit zum 3:9 gab es aber trotzdem kein Lebenszeichen mehr und so endete das Spiel verdient mit 3:10.